HeightPlanPro

Bedienungsanleitung

Strukturierte Übersicht über Navigation, Kapitel, Exportfunktionen, Lizenzstufen sowie Backup- und Datenschutzfunktionen in HeightPlanPro.

Stand: Version: 1.12.0+105

Zweck der App

Zweck: HeightPlanPro dient der strukturierten Einsatzplanung für Höhen- und Seilzugangstechnik.

Wichtige Inhalte:

  • Projektbezogene Planung in acht Kapiteln.
  • Gefährdungen, Risiken, Maßnahmen und Rettungskonzepte dokumentieren.
  • Unterweisungen mit Signaturen und Zeitstempeln abschließen.
  • PDF-Dokumente, Bibliotheken und Backups lokal verwalten.

Start und Navigation

Zweck: Nach dem Datenschutzhinweis öffnet sich der Projektauswahl-Screen. Die Planung ist in acht aufeinander aufbauende Kapitel gegliedert:

Wichtige Inhalte:

  • Stammdaten
  • Einsatzort
  • Arbeitsauftrag
  • Gefährdungen
  • Gefährdungen bewerten
  • Maßnahmen nach T-O-P
  • Notfall- und Rettungskonzepte
  • Unterwiesene Personen

Hinweise:

  • Beim App-Start erscheint ein Projektauswahl-Screen: Letztes Projekt fortsetzen (mit Fortschrittsanzeige), Gespeichertes Projekt öffnen (Basic/Full Access) oder Neues Projekt starten. Der Button „Neues Projekt starten“ ist als Outline-Schaltfläche mit voller Breite deutlich hervorgehoben.
  • Aus Vorlage starten: Unter den Schaltflächen liegt eine standardmäßig eingeklappte Vorlagen-Liste. Daraus lässt sich für typische Einsätze ein vorgefülltes Projekt starten (z. B. Fassadenreinigung, Dacharbeiten, WEA-Inspektion). Vorlagen übernehmen nie Signaturen oder Revisionshistorie.
  • Schnellstart über die Tätigkeitsauswahl: Auf einem frischen Projekt lädt der Hinweis „Was planst du heute?“ zur Tätigkeits- und Umgebungsauswahl ein und wählt passende Gefährdungen vor. Der gewählte Kontext erscheint danach als dezenter Hinweis im Kopfbereich des Dashboards.
  • Das Menü ist in sieben Bereiche gegliedert: Projekte, PDF & Export, Stammdaten & Bibliothek, Einstellungen, Daten & Wartung, Hilfe & Kontakt, Rechtliches.

Kapitel 1 - Stammdaten

Zweck: Erfasst Daten für ausführende Firma und Auftraggeber inkl. Kontaktstrukturen.

Wichtige Inhalte:

  • Firma und Auftraggeber können als Verzeichnis-Einträge gespeichert werden (Full Access).
  • Weitere Ansprechpartner können pro Auftraggeber gepflegt werden.
  • Telefonnummern werden mit Länderkontext validiert.

Eingabefelder:

  • Firmenname (Pflichtfeld): Eindeutige Bezeichnung der ausführenden Firma.
  • Straße und Hausnummer (Pflichtfeld): Postanschrift des Unternehmens.
  • Postleitzahl (Pflichtfeld): PLZ mit länderspezifischer Validierung.
  • Ort (Pflichtfeld): Ort passend zur Anschrift.
  • Land (Pflichtfeld): Steuert PLZ- und Telefonlogik.
  • Telefonnummer (Pflichtfeld): Primäre Kontakttelefonnummer.
  • Ansprechpartner (Pflichtfeld): Hauptkontakt für Rückfragen.
  • Abteilung / Position: Rolle des Kontakts.
  • Firmenlogo / Wasserzeichen: Eigenes Logo als PDF-Wasserzeichen (Full Access).

Kapitel 2 - Einsatzort

Zweck: Beschreibt Bau-/Montagestelle und den konkreten Arbeitsort.

Hinweise:

  • PLZ-Vorschläge können den Ort automatisch auflösen.
  • Kartenauswahl für GPS ist ab Basic verfügbar.

Eingabefelder:

  • Land (Pflichtfeld): Länderkontext für PLZ-Prüfung.
  • Bezeichnung (Pflichtfeld): Name der Bau-/Montagestelle.
  • Adresse (Pflichtfeld): Straße und Hausnummer.
  • Postleitzahl (Pflichtfeld): PLZ der Bau-/Montagestelle.
  • Ort (Pflichtfeld): Ort der Bau-/Montagestelle.
  • Gebäude: Objekt-/Gebäudebezeichnung.
  • Ebene: Stockwerk/Bereich innerhalb des Objekts.
  • GPS-Koordinaten: Optional, per Karte (Basic/Full Access) oder manuell.
  • Arbeitshöhe: Geplante Arbeitshöhe mit Einheit m oder ft.

Kapitel 3 - Arbeitsauftrag

Zweck: Definiert Tätigkeit, Verfahren, Leistungsumfang und Anschlagpunkte.

Hinweise:

  • Das Feld „Begründung des Zugangsverfahrens (SZP)“ erscheint automatisch, sobald mindestens ein SZP-Verfahren (vertikal, horizontal, Schrägseilbahn oder Fortbewegung unter horizontaler Struktur) gewählt ist.
  • Die Begründung wird im exportierten Infoblatt-PDF als eigener Abschnitt dargestellt.
  • Der Anschlagpunkte-Abschnitt ist kein Pflichtfeld und erfordert keine Nummerierung.

Eingabefelder:

  • Tätigkeit (Pflichtfeld): Kernaktivität aus Liste oder freie Eingabe.
  • Auftragsnummer: Interne oder externe Zuordnungsnummer.
  • Arbeitsverfahren (Kurzbezeichnung): Kurze Methodik-Benennung.
  • Beschreibung: Detaillierte Beschreibung der auszuführenden Arbeiten.
  • Seillänge: Planwert mit Einheit m oder ft; kann aus der Arbeitshöhe übernommen werden.
  • Zugangsverfahren: Mehrfachauswahl: vertikal (SZP), horizontal (SZP), PSAgA, Schrägseilbahn (SZP), Fortbewegung unter horizontaler Struktur (SZP).
  • Begründung des Zugangsverfahrens (SZP): Erscheint nur bei aktivem SZP-Verfahren. Begründung, warum SZP statt Gerüst oder Arbeitsbühne eingesetzt wird.
  • Anschlagpunkte: Beschreibung: Freitext z. B. „Attika Nordseite, Aufzugsmaschinenraum-Dach“.
  • Anschlagpunkte: Bewertung durch Aufsichtführenden: Checkbox: Anschlagpunkte wurden auf Tragfähigkeit und Zustand bewertet.
  • Anschlagpunkte: Bewertet durch: Name der bewertenden Person (Standard: primäre Aufsicht).
  • Anschlagpunkte: Einschränkungen / Besonderheiten: Optionale Notizen z. B. „Nur einbetonierte Anker, keine Auflagerebenen“.

Kapitel 4 - Gefährdungen

Zweck: Definiert optional ein Tätigkeitsprofil und wählt relevante Gefährdungen aus dem Katalog.

Hinweise:

  • Beim Öffnen von Kapitel 4 erscheint zunächst der Tätigkeitsprofil-Screen: Tätigkeitstypen (z. B. Baumpflege, Industrie, Reinigung) und Arbeitsumgebungen (z. B. Gebäude, Wald, Offshore) als Chips auswählen — passende Gefährdungen werden mit dem Badge [Profil] hervorgehoben.
  • „Überspringen“-Button: Öffnet die Gefährdungsauswahl ohne Profil. Alle Kategorien sind aufgeklappt, kein [Profil]-Badge sichtbar.
  • Eigene Tätigkeiten/Umgebungen: Das +-Symbol in der Abschnittsüberschrift öffnet einen Dialog. Dort: Bezeichnung eingeben, optional ein Emoji wählen (großes Textfeld, zentriert), dann mindestens eine Standard-Tätigkeit bzw. Standard-Umgebung als Basis auswählen – der Dialog zeigt jeweils nur die passenden Chips (Tätigkeiten oder Umgebungen, nicht gemischt). Eigene Einträge erscheinen als erste Chips in der Reihe und sind mit ⭐ markiert; Langdruck löscht sie.
  • Kachel gedrückt halten: Die Kategorie wird automatisch aktiviert (falls noch nicht geschehen) und die App springt direkt zur zugehörigen Kategorie im Risikobewertungs-Screen. So kann die Risikobewertung sofort starten, ohne manuell zu scrollen.
  • Ein Hinweis-Banner (sichtbar solange Hinweise aktiviert sind) erklärt den Long-Press-Shortcut.

Eingabefelder:

  • Tätigkeitstyp: Auswahl aus vordefinierten Tätigkeitsgruppen (z. B. Baumpflege, Dachdeckerarbeiten, Montage).
  • Arbeitsumgebung: Auswahl aus vordefinierten Umgebungstypen (z. B. Gebäude, Wald, Offshore).
  • Eigene Tätigkeit/Umgebung: +-Symbol in der Abschnittsüberschrift antippen — Dialog mit Bezeichnungsfeld, optionalem Emoji-Feld (groß, zentriert, mit Löschen-Button) und Basis-Auswahl (nur passende Chip-Typen).
  • Oberkategorie aktiv: Aktiviert/deaktiviert ganze Gefährdungsblöcke. Tipp/Long-Press.
  • Gefährdung ausgewählt: Einzelne Gefährdungen je Oberkategorie markieren.
  • Eigene Bibliothekseinträge: Benutzerdefinierte Gefährdungen (Bearbeitung ab Basic).

Kapitel 5 - Gefährdungen bewerten

Zweck: Bewertet das Ausgangsrisiko je ausgewählter Gefährdung.

Eingabefelder:

  • Risiko-Stufe (1–5): Bewertung vor Maßnahmen je Gefährdung.
  • Suche: Filtert Gefährdungen im Bewertungsbildschirm.
  • Favoritenfilter: Optionaler Filter auf Favoritengefährdungen (ab Basic).

Kapitel 6 - Maßnahmen nach T-O-P

Zweck: Legt technische, organisatorische und persönliche Maßnahmen fest.

Hinweise:

  • Gefährdungen, die zum gewählten Tätigkeitsprofil passen, sind mit einem [Profil]-Badge gekennzeichnet — vorausgefüllte Gefährdungen sind so auf einen Blick erkennbar.
  • Titel gedrückt halten (5 s) öffnet das Massenauswahl-Menü: Alles auswählen, Alles abwählen oder Favoriten-Profil anwenden.
  • Favoriten-Profil anwenden: Aktiviert alle als Favorit markierten Gefährdungen und schaltet automatisch in die Favoritenfilter-Ansicht. Danach muss nur noch das Restrisiko je Maßnahme bewertet werden. Ein Prüf-Banner erinnert daran, die Auswahl zu verifizieren.
  • Der ★-Button in der Titelleiste filtert die Ansicht auf Gefährdungen und Maßnahmen, für die Favoriten gesetzt sind.
  • Das Uhr-Symbol (sichtbar solange Hinweise aktiv) öffnet den Versionsverlauf des Maßnahmenkatalogs. Das Sheet lässt sich mit dem ×-Button oben rechts schließen.

Eingabefelder:

  • Restrisiko / Nach-Risiko (1–5): Risikobewertung nach geplanter Umsetzung der Maßnahme.
  • Maßnahmen-Favorit (★): Markiert eine Maßnahme als Favorit für diese Gefährdung (ab Basic). Favoriten ermöglichen Schnellauswahl per Profil.
  • Favoritenfilter (★-Button AppBar): Blendet alle nicht-favorisierten Gefährdungen und Maßnahmen aus (ab Basic).
  • Eigene Maßnahmen: Benutzerdefinierte Maßnahmen (Bearbeitung ab Basic).

Kapitel 7 - Notfall- und Rettungskonzepte

Zweck: Dokumentiert Alarmierung und Rettungsablauf.

Hinweise:

  • Sobald mindestens eine Rettungsvariante gewählt ist, erscheint der Button „Erweiterte Rettungsplanung“. Ausgefüllte Felder werden im PDF als eigener Abschnitt ausgewiesen.

Eingabefelder:

  • Betriebsinterne Notrufnummer: Optionale interne Notfallnummer.
  • Rettungsvarianten: 9 vordefinierte Presets: Rettung nach unten, nach oben, ins Objekt, zur nächsten Ebene, auf Absatz/Podest, Eigenrettung, Fremdrettung durch Kollegen, Rettung mit Schrägseilbahn, Rettung mit Leitersystem.
  • Eigene Rettungsvarianten: Freitexteingabe; erscheinen als löschbare Chips.
  • Seillänge / Höhe: Orientierungswert mit Einheit m oder ft; kann aus Seillänge oder Arbeitshöhe übernommen werden.
  • Rettungsvariante 1 (Freitext): Detaillierter Ablauf für Variante 1.
  • Rettungsvariante 2 (Freitext): Detaillierter Ablauf für Variante 2.
  • Erweiterte Rettungsplanung: Checkliste: Fünf Checks: Ausrüstung vorhanden, Anschlagpunkte geprüft, Redundanz vorhanden, Vorgehen bei Bewusstlosigkeit, Einweisung aller Beteiligten erfolgt.
  • Erweiterte Rettungsplanung: Notizfelder: Rettungsrichtung, Zugang zur verunfallten Person, Zeitvorgabe, Übergabe an Rettungsdienst, Besonderheiten.

Kapitel 8 - Unterwiesene Personen

Zweck: Schließt Unterweisung mit Rollen, Qualifikationen und Signaturen ab.

Wichtige Inhalte:

  • Unterschrift direkt erfassen: Per Touch auf dem Gerät des Unterzeichners.
  • Fernunterschrift anfordern (Full Access): QR-Code erzeugen, den der Unterzeichner mit einem anderen Gerät scannt. Gültigkeitsdauer: 24 h / 72 h / 7 Tage.
  • Signieren per App (kostenlos): Unterzeichner scannt QR, bestätigt Datenschutzhinweis, unterschreibt, exportiert verschlüsselte .hppsig-Datei.
  • Signatur importieren (Full Access): .hppsig-Datei per AirDrop, E-Mail oder Messenger empfangen und importieren. App prüft Echtheit, Projektzuordnung und Einmaligkeit kryptografisch.
  • QR-Code in PDF eingebettet: Bei offenem Signaturauftrag wird beim PDF-Export automatisch eine eigene Seite mit QR-Code, Anleitung und Ablaufzeit eingefügt.
  • Abgeschlossen-Nachweis: Nach erfolgreichem Import erscheint in der Personenkarte ein Badge mit dem Datum der Unterzeichnung — auch nach App-Neustart sichtbar.
  • QR-Code-Anleitung: Beim Teilen des QR-Codes wird eine 3-Schritt-Anleitung mitgerendert, die erklärt, wie der Unterzeichner den Code scannt — und wie er über ein gespeichertes Foto zurückfindet, falls er nicht sofort unterschreibt.
  • Projektname im Zustimmungsbildschirm: Der Unterzeichner sieht, zu welchem Projekt die Anfrage gehört — vermeidet Verwechslungen bei mehreren laufenden Anfragen.

Hinweise:

  • Signaturanfragen sind an das Gerät des Erstellers gebunden. Der Schlüssel verlässt das Gerät nie — die .hppsig-Datei ist vollständig verschlüsselt (AES-256-GCM).
  • Pro Aufsichtführendem und pro unterwiesener Person kann jeweils genau eine aktive Anfrage bestehen. Wird eine neue erstellt, wird die vorherige automatisch widerrufen.
  • Trifft eine .hppsig-Datei ein, während ein anderer Screen aktiv ist, navigiert die App automatisch zum Bereich „Unterwiesene Personen“.
  • Das Löschen einer bereits gespeicherten Unterschrift erfordert eine explizite Bestätigung.
  • Beim Duplizieren eines Projekts werden Unterschriften und Signaturanfragen bewusst nicht übertragen — Namen und Qualifikationen bleiben erhalten.
  • Abgelaufene Signaturanfragen werden nach 30 Tagen automatisch bereinigt.

Eingabefelder:

  • Erstellt durch (Pflichtfeld): Name der dokumentierenden Person.
  • Datum (Pflichtfeld): Unterweisungs-/Dokumentationsdatum.
  • Aufsichtführende: Name (Pflichtfeld): Stammdaten pro Aufsichtführendem.
  • Aufsichtführende: Qualifikation (Pflichtfeld): Auswahl oder freie Qualifikationsangabe.
  • Aufsichtführende: Qualifikations-ID (Pflichtfeld): Z. B. FISAT-ID / IRATA-ID.
  • Aufsichtführende: Qualifikationsorganisation: FISAT, IRATA, FSBS, IVBV, SPRAT, PSAgA oder Sonstiges.
  • Aufsichtführende: Qualifikation gültig bis: Ablaufdatum des Ausweises. Ablauf ≤ 60 Tage: orange Warnung; abgelaufen: roter Readiness-Punkt.
  • Aufsichtführende: Nachweis eingesehen: Checkbox: Ausweis wurde geprüft.
  • Unterwiesene: Name (Pflichtfeld): Personendaten der unterwiesenen Person.
  • Unterwiesene: Qualifikation (Pflichtfeld): Qualifikationsprofil pro Person.
  • Unterwiesene: ID: Optionale eindeutige Identifikationsnummer.
  • Unterwiesene: Qualifikationsorganisation: FISAT, IRATA, FSBS, IVBV, SPRAT, PSAgA oder Sonstiges.
  • Unterwiesene: Qualifikation gültig bis: Ablaufdatum des Ausweises.
  • Unterwiesene: Nachweis eingesehen: Checkbox: Ausweis wurde geprüft.
  • Unterschrift erfassen (Pflichtfeld): Direktes Unterschreiben auf dem Gerät.
  • Remote-Signatur anfordern (Full Access): QR-Code erstellen für Fernunterschrift.
  • Signatur importieren (Full Access): .hppsig-Datei empfangen und kryptografisch validieren.

Planungs-Readiness

Zweck: Zeigt auf einen Blick, ob die Einsatzplanung fachlich vollständig ist.

Wichtige Inhalte:

  • Ampel je Kapitel: grün (vollständig), orange (Hinweis), rot (kritisch offen).
  • Kritisch offene Punkte erscheinen als roter Banner auf dem Dashboard und als Hinweisbox im exportierten PDF.
  • Der Check prüft die Dokumentation — kein physischer Startcheck vor Ort.
  • Blanko-Projekte ohne Aufsichtführenden werden nicht geprüft.

Hinweise:

  • Aufsichtführende mit abgelaufenem Qualifikationsnachweis: rot, kritisch.
  • Aufsichtführende mit Nachweis, der in ≤ 60 Tagen abläuft: orange, Hinweis.
  • Keine Rettungsvariante gewählt: kritisch.
  • Keine Gefährdungen ausgewählt: orange, Hinweis.
  • Tätigkeit nicht eingetragen: kritisch.
  • Anschlagpunkte nicht beschrieben: orange, Hinweis.
  • Bei Außeneinsatz ohne Windgrenzwert: orange, Hinweis.

Wetter & Absperrung

Zweck: Dokumentiert Wetterbedingungen, Abbruchkriterien und Absperrsituation.

Hinweise:

  • Bei Wahl „Indoor“ werden Wind- und Ausschlussfelder ausgeblendet; Wetter-Readiness entfällt automatisch.
  • Überschreitung des eingetragenen Windgrenzwerts erzeugt einen Hinweis in der Planungs-Readiness.

Eingabefelder:

  • Einsatzumgebung: Outdoor, teilweise outdoor oder indoor — steuert Relevanz der Wetterfelder.
  • Maximale Windstärke (Beaufort): Projektspezifischer Grenzwert für den Arbeitsbeginn.
  • Ausschlusskriterien: Mehrfachauswahl: Regen, Gewitter, Frost, Nebel.
  • Absperrungstyp: Bauzaun, Flatterband, Absperrschranke oder Sonstiges.
  • Notizen: Freitextfeld für ergänzende Absperr- und Wetterhinweise.

Baustellenbuch (Full Access)

Zweck: Tagesaktuelle Dokumentation von Freigaben, Abweichungen und Stop-Work-Ereignissen.

Hinweise:

  • Pro Arbeitstag wird ein Eintrag mit Status, Timing, Alarmkontakten, Sicherheitschecks und Ereignislog angelegt.
  • Das Baustellenbuch erscheint als kompakte Tabelle im exportierten Infoblatt-PDF.
  • Über den Share-Button im Baustellenbuch-Screen kann ein eigenständiges Baustellenbuch-PDF exportiert werden — alle Tageseinträge als strukturierte Karten.
  • Ein konfigurierbares Korrekturfenster legt fest, wie lange vergangene Einträge nachbearbeitet werden können.

Eingabefelder:

  • Status: Offen, Freigegeben, Stop-Work, Abgeschlossen.
  • Datum: Datum des Tageseintrags.
  • Arbeitsbeginn / -ende: Zeitangaben für den Arbeitstag.
  • Pausen: Erfasste Pausenzeiten (gesamt in Minuten).
  • Alarmkontakte: Notrufnummer, Treffpunkt und Ersthelfer für den Tag.
  • Sicherheitschecks: Vier Pflicht-Checks: Wetter/Wind OK, Team eingewiesen, PSA/Rettungsgeräte geprüft, Anschlagpunkte/Absperrung OK.
  • Ereignislog: Zeitgestempelte Ereignisse: Planänderung, Personalwechsel, Stop-Work, Wiederaufnahme, Vorfall, Notiz.
  • Abschlussnotiz: Freitextnotiz zum Tagesabschluss.
  • Korrekturfenster: Einstellung: nie / 1 / 2 / 5 / 7 Tage — begrenzt Nachbearbeitungszeit vergangener Einträge.

Menü - Projekte

Zweck: Verwaltet den Projektlebenszyklus.

Wichtige Inhalte:

  • Neues Projekt
  • Projekt laden (Basic/Full Access)
  • Projekt speichern (Basic/Full Access)
  • Projekt exportieren (Basic/Full Access): Aktuelle Planung als .hppproj-Datei teilen – optional mit Passwortschutz.
  • Projekt importieren: Empfangene .hppproj-Datei ohne Datenverlust hinzufügen.
  • Revision erhöhen: Zählt den Revisionsstand des aktuellen Projekts hoch – mit optionalem Änderungsgrund.

Hinweise:

  • Revisionsstand: Wird ein Plan nach der Unterzeichnung geändert, sollte die Revision erhöht werden. Der Stand erscheint im Dashboard-Kopf und in der PDF-Kopfzeile (Nummer, Datum, Grund). Bestehende Unterschriften bleiben erhalten; je Person ist sichtbar, ob die Unterschrift für die aktuelle Revision gilt oder „veraltet“ ist.
  • Im Projektauswahl-Dialog: Über das Pin-Symbol auf der Projektkarte lassen sich Projekte anheften (gepinnte oben). Weitere Aktionen — Archivieren, Duplizieren und Löschen — liegen im Überlauf-Menü (⋮) der Karte; alternativ löscht ein Wischen nach links. Archivierte Projekte bleiben voll nutzbar und über „Archiv anzeigen“ wieder einblendbar.
  • Projekt duplizieren (selektiv): Beim Duplizieren wird vor dem Anlegen abgefragt, welche Abschnitte übernommen werden (Stammdaten, Einsatzort, Tätigkeitskontext, Gefährdungen, Maßnahmen, Rettungsvarianten). Signaturen, Revision und Remote-Signaturdaten werden nie kopiert; die Kopie startet als Revision 0.

Menü - PDF & Export

Zweck: Erzeugt, teilt und verwaltet PDF-Dokumente.

Wichtige Inhalte:

  • Einsatzplanung – vollständiges Dokument mit Gefährdungstabelle, Maßnahmen und Risikozusammenfassung.
  • Infoblatt – Kurzfassung mit Notfallinfos und Unterschriften.
  • Baustellenbuch – eigenständiges PDF aller Tageseinträge (Export direkt im Baustellenbuch-Screen, Full Access).
  • Aktionen: Vorschau · Exportieren · Drucken

Hinweise:

  • Vor dem Export zeigt ein Zusammenfassungs-Sheet Projektname, Datum und die tatsächliche Seitenzahl des PDFs. Die Seitenzahl wird im Hintergrund berechnet, während das Sheet bereits offen ist.
  • PDF-Vorschau, Export und Druck sind im Free-Tier verfügbar.

Menü - Stammdaten & Bibliothek

Zweck: Pflegt Unternehmensdaten und benutzerdefinierte Katalogeinträge.

Wichtige Inhalte:

  • Stammdaten (Firmen-/Auftraggeberverzeichnis)
  • Eigene Bibliothek (eigene Gefährdungen und Maßnahmen)
  • Bibliothek importieren/exportieren (Basic/Full Access)
  • Bibliothek reparieren (verwaiste Einträge entfernen)

Menü - Einstellungen

Zweck: Steuert Design, Sprache und App-Verhalten.

Wichtige Inhalte:

  • App-Design: System, Hell, Dunkel – wechselt sofort ohne App-Neustart.
  • Sprache: System, Deutsch, Englisch, Polnisch
  • Backup-Erinnerung: Nie, Wöchentlich, Monatlich, Vierteljährlich
  • Hinweise anzeigen: ein/aus – steuert alle Kontexthilfen (Willkommensbanner, Gefahren-Tooltips, Info-Icons, Long-Press-Hinweise, Changelog-Schaltfläche in Maßnahmen)
  • Haptisches Feedback: ein/aus
  • Aktuelle Lizenz (Free / Basic / Full Access) mit direktem Link zum Lizenz-Upgrade.

Menü - Daten & Wartung

Zweck: Fasst Datensicherung, Restore und lokale Wartung zusammen.

Wichtige Inhalte:

  • Backup exportieren (Basic/Full Access)
  • Backup wiederherstellen (Free)
  • PLZ-Länder verwalten
  • PLZ-Index neu aufbauen
  • Cache gespeicherter Projekte leeren

Menü - Hilfe & Kontakt

Zweck: Zugang zu Handbuch, Support und Lizenz-Upgrade.

Wichtige Inhalte:

  • Bedienungsanleitung – alle Funktionen im Überblick.
  • Kontaktformular – Feedback und Fragen offline verfassen.
  • Lizenz-Upgrade (Basic/Full Access) – Freischalten oder Käufe wiederherstellen.

Backup- und Restore-Details

Zweck: Beschreibt den sicheren Ablauf für Backup und Wiederherstellung.

Wichtige Inhalte:

  • Backup kann optional mit Passwort verschlüsselt werden (mind. 8 Zeichen).
  • Passwortstärke wird während der Eingabe angezeigt.
  • Export ohne Passwort erfordert eine zusätzliche Bestätigung.
  • Beim Restore werden aktuelle lokale Daten ersetzt.
  • Store-Käufe müssen separat wiederhergestellt werden.
  • Einzelprojekt-Export (.hppproj, Basic/Full Access): Enthält Projektdaten und Anhänge, optional verschlüsselt. Import fügt das Projekt dem Bestand hinzu (Free).
  • Hinweis nach Restore: Enthält das Backup Inhalte, die den aktuellen Lizenzumfang übersteigen (z. B. gespeicherte Projekte ohne Basic), erscheint ein Hinweis mit Link zum Lizenz-Upgrade.

Lizenzstufen: Free · Basic · Full Access

Free:

  • Tätigkeitsprofil: aktivitätsbasierte Vorauswahl von Gefährdungen und Maßnahmen
  • PDF-Vorschau, PDF-Export und Druck
  • Gespeicherte PDFs anzeigen und verwalten
  • Kontaktanfragen als PDF exportieren
  • Log-Export
  • Backup wiederherstellen
  • PLZ-Länder verwalten
  • PLZ-Index neu aufbauen
  • Cache gespeicherter Projekte leeren
  • Backup-Erinnerung konfigurieren
  • Einzelprojekt importieren (.hppproj)
  • Fernunterschriften: Signaturanfrage empfangen und unterschreiben (.hppsig)

Basic:

  • Projekte speichern und laden
  • Einzelprojekt exportieren (.hppproj)
  • Bibliothek importieren und exportieren
  • Bibliothek reparieren
  • Backup exportieren
  • Kartenauswahl für GPS-Koordinaten
  • Eigene Tätigkeiten und Umgebungen erstellen/bearbeiten/löschen
  • Eigene Gefährdungen erstellen/bearbeiten/löschen
  • Eigene Maßnahmen erstellen/bearbeiten/löschen
  • Gefährdungs-Favoriten (Schnellfilter und Direktauswahl)
  • Maßnahmen-Favoriten (★-Markierung, Favoritenfilter, Profil anwenden)

Full Access:

  • Stammdaten-Verzeichnis speichern
  • Eigenes Logo als Wasserzeichen
  • Fernunterschriften: Signaturanfrage erstellen (QR-Code) und .hppsig-Datei importieren

Datenexport

Relevante Exportarten in der App:

  • PDF-Export (Dokumentausgabe, Free)
  • Bibliotheksexport (benutzerdefinierte Bibliotheksdaten, Basic/Full Access)
  • Backup-Export als ZIP (lokaler App-Datenbestand, Basic/Full Access)
  • Einzelprojekt-Export als .hppproj (inkl. Anhänge, optional verschlüsselt, Basic/Full Access)
  • Log-Export (Support-Diagnose, Free)
  • Fernunterschrift-Export als .hppsig (verschlüsselte Signatur-Antwortdatei, Free)

Abschluss-Check

Vor dem finalen Export prüfen:

  1. Stammdaten beider Parteien vollständig
  2. Einsatzortdaten plausibel und konsistent
  3. Zugangsverfahren gewählt; SZP-Begründung ausgefüllt (wenn SZP-Verfahren aktiv)
  4. Anschlagpunkte beschrieben und Bewertung bestätigt
  5. Gefährdungen und Risikobewertung gepflegt
  6. Maßnahmen inkl. Restrisiko dokumentiert
  7. Notfall- und Rettungskonzept ausgefüllt (mind. 1 Rettungsvariante)
  8. Wetter & Absperrung dokumentiert
  9. Unterwiesene Personen inkl. Qualifikation, Gültigkeit und Signaturen vorhanden
  10. Planungs-Readiness grün oder offene Punkte bewusst akzeptiert